Grüß Gott & Herzlich Willkommen beim gemeinnützig anerkannten Verein für         Gartenbau und Landespflege Wehringen e.V.

 

 

 

Dem Betrübten

ist jede Blume

ein Unkraut,

 

dem Fröhlichen

jedes Unkraut

eine Blume.

 

 

 

 

"Das Leben beginnt mit dem Tag,

an dem man einen Garten anlegt."

 

"Wissenwertes" des Monats: Das liebe Unkraut ...

 

Das Unkraut, das ständig auf Wegen und zwischen Pflastersteinen und Terrassenplatten erscheint, ist wirklich lästig. Die so genannten Total-Herbizide - also Unkrautbekämpfungsmittel, die alle Pflanzen abtöten - dürfen in manchen Bundesländern auf Wegen, Einfahrten und Terrassen nur mit einer Ausnamegenehmigung eingesetzt werden. Aber es gibt glücklicherweise auch andere Methoden, die ganz bestimmt umweltfreundlich sind und sehr wirksam gegen die lästigen Wildkräuter vorgehen.

 

Ohne Chemie und in rückenschonender, aufrechter Arbeitshaltung lassen sich Moos und Pflanzen aus Fuge und Ritzenmit einer Unkrautbürste aus Messing wegputzen. Die Drahtfugenbürste wird einfach auf einen langen Stiel aufgesteckt. Den optimalen Arbeitswinkel der Bürste stellt man mit einer Schraube ein. Auch der Unkrautverbrenner vernichtet sehr rasch jedes Unkraut. An einer kleinen Butangas-Kartusche ist eine langstielige Düse befestigt. Mit Hilfe der eingebauten Zündung fängt die Flamme im Handumdrehen an zu brennen. Du kannst aufrecht gehend arbeiten, und es reicht, wenn du das Unkraut nur kurz erhitzt. Die Pflanzen müssen gar nicht schwarz verkohlt werden, um abzusterben. Die Hitze dringt auf diese Weise auch nicht so tief in den Boden ein und zerstört daher kaum Bodenlebenwesen. Am schnellsten und auch am energiesparendsten erledigst du dieses so genannte "Abflammen" an einem trockenen, warmen Tag. Da macht die Arbeit ja auch viel mehr Spaß.

 

Auszug aus: "Der Grüne Wink - Gärtner Pötschke"