Grüß Gott & Herzlich Willkommen beim gemeinnützig anerkannten Verein für         Gartenbau und Landespflege Wehringen e.V.

 

 

 

Dem Betrübten

ist jede Blume

ein Unkraut,

 

dem Fröhlichen

jedes Unkraut

eine Blume.

 

 

 

 

"Das Leben beginnt mit dem Tag,

an dem man einen Garten anlegt."

 

"Wissenwertes" des Monats: Kompost - ein wunderbarer Gartendünger...

 

Kompost ist ein wunderbarer Gartendünger, und wer genug davon hat, braucht meist nur noch Stickstoffdünger zu kaufen. Sobald die Erde nicht mehr gefroren ist, kannst du deinen Komposthaufen im Garten ausbringen. Das heißt natürlich nur, sofern der Kompost reif ist. Der Humus sieht dann dunkel und feinkrümelig aus und duftet nach Walderde.

 

Vom Frühling bis in den Frühsommer ist die beste Zeit, den nahrhaften Humus auszubringen, denn jetzt können die Pflanzen die Nährstoffe sofort zum Wachsen gebrauchen. Gut verrotteten Kompost, den du zur Bodenverbesserung auf Staudenbeeten, unter Beerenobst oder Hecken und Gehölzen verteilst, brauchst du nicht durch ein Kompostsieb zu werfen. Die gröberen Stücke verrotten mit der Zeit von alleine. Willst du aber den Kompost als Zusatz zur Topfpflanzenerde verwenden oder auf Gemüsebeeten
einsetzen, dann lohnt es sich, den Kompost durch ein Gitter mit 10 bis 15 mm Lochgröße hindurchzuwerfen.

 

Kompost ist nährstoffreich und enthält oft große Mengen an Kalk. In vielen Komposten ist außerdem reichlich Phosphor enthalten. Zu viel Phosphor tut den Pflanzen aber gar nicht so gut. Deshalb solltest du jährlich auch nicht mehr als 2 bis 3 Liter Kompost pro Quadratmeter ausbringen. Kohl und andere Starkzehrer düngst du lieber zusätzlich noch mit Hornspänen. Auf den nährstoffarmen Rohboden eines Neubaugrundstückes kannst du einmalig eine 5cm hohe Kompostschicht (50 L/qm) geben.

 

Auszug aus: "Der Grüne Wink - Gärtner Pötschke"