Grüß Gott & Herzlich Willkommen

beim gemeinnützig anerkannten Verein für

Gartenbau und Landespflege Wehringen e.V.

 

 

 

Dem Betrübten

ist jede Blume

ein Unkraut,

 

dem Fröhlichen

jedes Unkraut

eine Blume.

 

 

 

 

"Das Leben beginnt mit dem Tag,

an dem man einen Garten anlegt."

 

"Wissenwertes": Besondere Distel - die Artischocke

 

Früher galten Artischocken als etwas ganz Besonderes, und
nur die wohlhabenden, feinen Leute konnten sie sich leisten.
Das ist der Grund dafür, dass das leckere und gesunde Gemüse
nicht so bekannt ist wie beispielsweise die Möhre. Auch wissen
viele nicht, wie Artischocken wachsen, und ob es sich nun um die
Früchte eines Baumes oder gar Knollen handelt. Alles falsch -
man hat einem großen Blütenkopf auf dem Teller und zwar den
einer Distel
. Bei den Artischocken ernten wir die noch nicht voll
entwickelten Blüten und verzehren ihre fleischigen Blütenböden
und den zarten, saftigen unteren Teil der Hüllblätter. Schon im
Altertum waren Artischocken im Mittelmeerraum bekannt.

 

Die Pflanzen haben große, graue Blätter und sind, ihrer Heimat
entsprechend, wärmebedürftig, gedeihen aber auch bei uns. Wer
also einmal etwas Ungewöhnlicheres ausprobieren möchte, sollte
Artischocken im Garten ziehen. Um schon im ersten Jahr eine
Blüte ernten zu können, sät man sie mit den Tomaten unter Glas
aus
. Im Mai setzt man die vorgezogenen Jungpflanzen ins Beet, an
einen warmen, windgeschützten Platz mit guter lockerer Erde.
Staunässe und tonigen Boden vertragen die Südländer nicht.

 

Im April sind Freilandaussaaten möglich, allerdings gibt es dann
erst im zweiten Jahr eine Ernte. Artischocken wachsen mehrere
Jahre
lang, wenn der Boden durchlässig ist. Sie brauchen allerdings Winterschutz aus Stroh oder Tannenreisig, denn nassen Boden

kombiniert mit strengen Frösten, das überstehen sie nicht.

 

Auszug aus: "Der Grüne Wink - Gärtner Pötschke"