Grüß Gott & Herzlich Willkommen beim gemeinnützig anerkannten Verein für         Gartenbau und Landespflege Wehringen e.V.

 

 

 

Dem Betrübten

ist jede Blume

ein Unkraut,

 

dem Fröhlichen

jedes Unkraut

eine Blume.

 

 

 

 

"Das Leben beginnt mit dem Tag,

an dem man einen Garten anlegt."

 

"Wissenwertes": Das Kraut der "Unsterblichkeit"

 

Jiaogulan, das "Kraut der Unsterblichkeit", gilt in China, Japan
und Thailand schon seit Jahrhunderten als Universalheilmittel.
Dennoch war das hübsche, frischgrüne Kürbisgewächs lange Zeit
wenig bekannt, denn es wird nicht in den alten medizinischen
Schriften der Chinesen erwähnt. Jiaogulan war eben "nur" ein
Heilmittel der Bauern in Südchina - und das galt, von Peking aus
betrachtet, als hinterste Provinz. Erst spät fiel den Gelehrten auf,
dass in der Region Guizhou, in der regelmäßig Jiaogulan-Tee
getrunken wird, ungewöhnlich viele über Hundertjährige leben.
Inzwischen ist bewiesen, dass Jiaogulan ähnliche, sogar viel
mehr wirksame Inhaltsstoffe enthält als Ginseng und sehr viele
gesundheitsfördernde Wirkungen besitzt: Es kräftigt das
Immunsystem, hemmt Bakterien, Pilze und Viren, stärkt das Herz-
Kreislaufsystem, reguliert Blutdruck und Blutzucker, schützt die
Leber, hilft bei Lungenleiden u.v.m.

 

Die Pflanze gedeiht problemlos in einem Topf mit nahrhafter Erde
oder im Beet mit frischem, humosem Boden. Buschig und mittel-
stark wachsend grünt der Schlinger über seine Rankhilfen, dabei
bevorzugt er sonnige bis halbschattige Standorte. Im Spätherbst
holst du Jiaogulan herein und überwinterst ihn am besten an
einem hellen, frostfreien Platz bei etwa 15°C. Die fünffingrigen
Blätter sind immer saftig und zart und können frisch verzehrt oder
getrocknet gegessen oder als Tee überbrüht werden. Die Blätter
schmecken ein wenig nach Lakritze, ähnlich wie Ginseng.

 

Auszug aus: "Der Grüne Wink - Gärtner Pötschke"