Grüß Gott & Herzlich Willkommen beim gemeinnützig anerkannten Verein für         Gartenbau und Landespflege Wehringen e.V.

 

 

 

Dem Betrübten

ist jede Blume

ein Unkraut,

 

dem Fröhlichen

jedes Unkraut

eine Blume.

 

 

 

 

"Das Leben beginnt mit dem Tag,

an dem man einen Garten anlegt."

 

"Wissenwertes": Das Olivenkraut!

 

Heiligenkraut kennen viele als hübsche Einfassungspflanze
für Beete, doch wer kennt seine Schwester, das Olivenkraut?


Das Heiligenkraut, botanisch Santolina chamaecyparissus, war
schon in der Antike als Heilmittel beliebt. Die moderne Forschung
bestätigt seine entzündungshemmenden Eigenschaften. Auch zur
Mottenabwehr dienten die sibergrauen Zweige mit ihren feinen
nadelförmigen Blättchen schon immer - ihr Geruch ist ja eher streng.

 

Das würzige Olivenkraut heißt Santolina viridis und ist ganz
nah mit dem Heiligenkraut verwandt. Es hat filigrane, frisch-grüne
Blättchen, die einen intensiv-harzigen Duft verströmen, wenn man
sie zwischen den Fingern zerreibt. Das Aroma erinnert an den
Geschmack von Oliven. Daher passt das Kraut klein geschnitten
auch so gut zu den typischen Gemüsen des Südens wie z.B.
Auberginen, Zucchini und natürlich Tomaten. Zusammen mit
etwas Thymian und Oregano schmeckt es ganz hervorragend zu
Schafskäse, zu herzhaften Fleischgerichten und zu Eintöpfen.


Beide Kräuter stammen aus den Ländern rund ums Mittelmeer.
Sie lieben deshalb auch sehr warme, vollsonnige Plätze im Garten.
Gerne wachsen sie in trockener, magerer und kalkhaltiger Erde.
Dort, wo es im Winter kalt ist und viel regnet und wo auch noch
ein schwerer lehmiger Boden zu finden ist, gedeihen die beiden
Südländer am besten auf einer Kräuterspirale oder -mauer.

In kalten Wintern gibst du ihnen einen Schutz aus Tannenreisig

und nach dem Winter schneidest du sie etwas zurück.

 

Auszug aus: "Der Grüne Wink - Gärtner Pötschke"