Grüß Gott & Herzlich Willkommen

beim gemeinnützig anerkannten Verein für

Gartenbau und Landespflege Wehringen e.V.

 

 

 

Dem Betrübten

ist jede Blume

ein Unkraut,

 

dem Fröhlichen

jedes Unkraut

eine Blume.

 

 

 

 

"Das Leben beginnt mit dem Tag,

an dem man einen Garten anlegt."

 

"Wissenwertes": Heimische Kräuter - Schnittlauch

 

Der gute alte Schnittlauch ist eines der wenigen Kräuter, das
bei uns heimisch ist. In kühlen Gegenden Europas wachsen
seine röhrenförmigen Blätter auf feuchten Böden. Er war schon
den alten Germanen als Würzkraut bekannt. Schnittlauch, man
schmeckt das an seiner zwiebeligen Schärfe, ist mit Zwiebeln
und Knoblauch
verwandt. Ebenso wie sie enthält er viele Vitamine
und Mineralstoffe, senkt den Blutdruck und wirkt appetitanregend.
Ab Mai bildet Schnittlauch seine lila-rosafarbigen Blütenköpfchen,
die oft von Bienen und Hummeln umschwärmt werden. Sie sind
ebenso essbar wie die grünen Blätter. Wir zupfen die Einzelblütchen
aus und streuen sie z.B. als Dekoration über Salate.

 

Im Garten wächst die Staude am besten an

sonnigen bis halbschattigen Stellen und

- das ist ganz untypisch für Kräuter - in
feuchtem, nahrhaftem Boden!

 

Schnittlauch verwendet man frisch. Getrocknet oder eingefroren
verliert er sein Aroma. Auch heiß werden sollten die Röllchen
nicht. Also gibst du sie erst am Ende des Kochvorgangs in die
Suppe oder ins Rührei! Wer im Winter frische Blätter ernten
möchte, kann einen Ballen Schnittlauch im Garten ausgraben
(vorausgesetzt, es friert nicht gerade Stein und Bein!) und ihn in
einen Blumentopf setzen. An einer nicht zu warmen, möglichst
hellen Fensterbank angetrieben, sprießen bald zarte Blätter. Ist
der Schnittlauch abgeerntet, setzt du ihn wieder in den Garten
und gibst ihm Kompost ins Pflanzloch, damit er sich erholt.

 

Auszug aus: "Der Grüne Wink - Gärtner Pötschke"