Grüß Gott & Herzlich Willkommen beim gemeinnützig anerkannten Verein für         Gartenbau und Landespflege Wehringen e.V.

 

 

 

Dem Betrübten

ist jede Blume

ein Unkraut,

 

dem Fröhlichen

jedes Unkraut

eine Blume.

 

 

 

 

"Das Leben beginnt mit dem Tag,

an dem man einen Garten anlegt."

 

"Wissenwertes": Die Bodenmüdigkeit...

 

Immer wieder ist von Bodenmüdigkeit die Rede. Viele wissen
nicht, was darunter zu verstehen und wie sie zu erklären ist.

Bodenmüdigkeit entsteht dann, wenn immer die gleichen Pflanzenarten

auf dieselben Beete gepflanzt werden. Das geht erfahrungsgemäß
eine Zeit lang gut, aber dann stellt sich mangelhaftes Wachstum ein,
auch Farbveränderungen, Krüppelwuchs, Ertragsminderung sowie
Krankheiten und Schädlinge treten vermehrt auf.

 

Verschiedene Vorgänge führen zur Bodenmüdigkeit und noch sind
sie nicht alle geklärt. Fest steht, dass die gleichen Kulturen immer
wieder die gleichen Nährstoffe entziehen und sich Jahr für Jahr
mehr Krankheitserreger und andere Schadorganismen ansiedeln,
die sich auf diese Pflanzen spezialisiert haben. Man vermutet auch,
dass manche Pflanzen Stoffe ausscheiden, die ihren Nachfolgern,
wenn sie der gleichen Pflanzenart angehören, Probleme bereiten.


Recht deutlich ist das bei vielen Blumenzwiebeln zu beobachten. Sie
sollten möglichst jedes Jahr einen anderen Platz bekommen. Es
wird leicht vergessen, dass nicht nur im Gemüsegarten, sondern
auch im Blumengarten ein regelmäßiger Standortwechsel eingehalten

werden muss. Das gilt auch ganz klar für Rosen. Denn
wenn sie überaltert sind und raus müssen, dürfen nicht gleich wieder
Rosen auf dasselbe Beet gesetzt werden. Der Weg, das Erdreich
auszuwechseln ist jedoch mühevoll. Besser ist es, einige Jahre lang

Tagetes anzupflanzen. Die Erfahrung hat gelehrt, dass sie eine sehr

gute regenerierende Wirkung haben und zudem schön aussehen.

 

Auszug aus: "Der Grüne Wink - Gärtner Pötschke"